Immobilien Ausblick 2026

Immobilien News vom 23-12-2025: Dalpont publiziert sporadisch Wissenswertes zu Themen rund um Ihre Liegenschaft. Zum Jahresende stets einen Immobilien Ausblick für das kommende Jahr.

Der Immobilienmarkt in der Schweiz bleibt auch 2026 nachfragedominiert, wobei Einflüsse Gesamtwirtschaft, der -Demographie, der politischen Einflussnahme weiter zunehmen. Dies alles hat eine Bedeutung sowohl für Immobilien-Eigentümer als auch für Immobilien-Interessenten. Nachfolgend unsere wichtigste Analysen, Trends und Prognosen für den Schweizer Immobilienmarkt 2026.

In den meisten Regionen der Deutschschweiz konstant hohe Nachfrage

Die Schweiz ist bekannt für ihre wirtschaftliche und politische Stabilität. Hinzu kommt der weiter andauernde Nachfrageüberhang. Dies alles macht den Immobilienmarkt und den Wunsch nach einem Eigenheim grundsätzlich attraktiv. Die hohe Lebensqualität, die zuverlässige Infrastruktur, der starke Arbeitsmärkte und das hervorragende Bildungssystem werden auch weiterhin zu einer konstant hohen Nachfrage nach Immobilien führen. Diese Standortattraktivität führt weiterhin auch dazu, dass die Landesbevölkerung nicht nur über Geburten, sondern vor allem durch eine gleichbleibende Zuwanderung weiter mehr Wohnraum braucht und das Angebot in den meisten Regionen weiterhin nicht Schritt hält. Im Gegenteil, die geringe Zahl überhaupt noch erschwinglicher Objekte in den Zentren fördert eine Verlagerung der Knappheit in die Peripherie.  Dies hat zur Folge, dass auch dort die Immobilienpreise – genauso wie die Angebots- und Marktmieten weiter der Jahresteuerung steigen, wobei auch zunehmend in entlegeneren Agglomerationen der Wunsch nach noch bezahlbaren Eigenheimen immer schwieriger zu Erfüllen sein wird.

Mietpreise und Wohneigentum im Quervergleich

Die Mietpreise in der Schweiz sind im Vergleich zu vielen anderen europäischen Ländern sehr hoch, was den Erwerb von Wohneigentum attraktiv erscheinen liesse. Doch die sehr hohen Immobilienpreise erschweren den Zugang zu Wohneigentum zunehmend. Limitierende Faktoren bleiben neben den zumeist weiter steigenden Preise die zunehmend restriktiveren Bemessungs- und Finanzierungskriterien der Banken, insbesondere was die Tragbarkeit und die sogenannt harten Eigenmittel betrifft, dies sowieso für junge Familien und für Erstkäufer, zunehmend aber auch für Rentner.

Zinsen und Finanzierungsauflagen, d.h. die Macht der Banken, dominiert die Nachfrage

Die Zinspolitik der Schweizerischen Nationalbank (SNB) hat direkten Einfluss auf den Immobilienmarkt. Die historisch niedrigen Zinsen in den letzten Jahren haben Hypothekenfinanzierungen günstig gemacht, was die Nachfrage nach Immobilien noch weiter angekurbelt hatte. Die kurzfristigen Korrekturen, sprich die Erhöhungen der Leitzinse in den Jahren 2022 und 2023, haben zwar vor Überhitzungen gebremst, doch im langjährigen Vergleich seit dem 2. Weltkrieg waren Hypotheken fast nie so günstig wie seit 2015.

Das Zinsradar zeigt mittlerweile zwar wieder leicht nach oben. Denn die allgemeine Wirtschaftslage kombiniert mit der geldpolitischen Schuldenmacherei in den USA und in der EU müssten eigentlich die Inflation grossflächig über 2% treiben und dazu führen, dass sich auch (gesunde) Leitzzinsen in ähnliche Höhen bewegen – solches hätte jedoch ein brüskes Abwürgen der Konjunktur genauso wie eine gravierende Verteuerung der internationalen Staatsschulden zur Folge, was zunehmend zu einem politischen Interessenskonflikt führ und die Leitzinsen noch lange nach unten drücken dürfte.

Somit halten sich für die Zinsen in der Schweiz für 2026 diese teilweise widersprüchlichen Parameter die Waage und die Zinslast müsste recht stabil bleiben. Dem entgegen wirkt einzig der Trend, dass die inländischen Banken – getrieben von der marktbeherrschenden Stellung, durch den Wegfall der Credit Suisse sowie gestützt durch die verschärften Forderungen der Eidg. Finanzmarktaufsicht FINMA – ihre eigenen Margen und Gebühren Schritt für Schritt optimieren. So dürften sich die Konditionen für Hypothekarnehmer in fast allen Bonitäten und Laufzeiten verschlechtern, und dies ziemlich schnell um weitere 25-50 Basispunkte.  In Summe wird spürbar, dass die Banken diese Marktverhältnisse rigoros zu ihren eigenen Gunsten ausnutzen. Marktwertschätzungen werden einseitig und teils willkürlich nach unten gedrückt, Tragbarkeitskriterien nach oben geschraubt und dies alles mit dem Ziel, mehr Eigenmittel der Käufer zu erzwingen, geringere Eigenkapitalhinterlegungen für die Banken zu erwirken und so bessere Renditen für die Banken selber zu erzielen.

Ratsam ist es, dass Eigentümer genauso wie Interessend diese Entwicklungen genau beobachten. Vorbehalten bleiben darüber hinaus unbekannte Einzelverwerfungen, falls Wahlen, Kriege oder Krisen die Gesamtlage weiter destabilisieren.

Demografischer Wandel als schleichender Treiber für Veränderung

Der demografische Wandel entwickelt ebenfalls zunehmenden Einfluss auf den Immobilienmarkt. Die alternde Bevölkerung schafft eine erhöhte Nachfrage nach altersgerechtem Wohnen und barrierefreien Immobilien. Zudem wird erwartet, dass der Bedarf an Gesundheitsimmobilien, wie Pflegeheimen und betreutem Wohnen, zunehmen wird. Diese Entwicklung bietet Chancen aber auch Herausforderungen sowohl für Investitionen in neue Immobilien, vor allem aber auch für Erneuerungsinvestitionen in bestehende Liegenschaften.

Weiter erkennen wir auch eine situativ zunehmende Präferenz für flexible Wohnmodelle, wie z.B. Co-Living und temporäre Mietverträge, die insbesondere bei jungen Berufstätigen oder bei weniger zahlungskräftigen Interessenten beliebt sind, oder auch bei Personen, die sich nicht mehr auf Jahre geschweige denn Jahrzehnte an einen Arbeitgeber und daher genauso wenig an eine Liegenschaft binden möchten.

Nachhaltigkeit und Energieeffizienz als wachsende Einflussgrössen

Ein weiterer wichtiger Trend ist die zunehmende Bedeutung von Nachhaltigkeit und Energieeffizienz. Umweltfreundliche Bauweisen und Technologien gewinnen an Bedeutung, da sowohl Käufer als auch Investoren umweltbewusster werden. Die sogenannten Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich MuKEn werden zunehmend verschärft, was jegliches Bauen und Sanieren verteuert. Erschwerend hinzu kommen die Sparbemühungen von Bund und Kantonen, welche zwangsläufig dazu führen, dass energetische Förderprogramme und steuerliche Abzugmöglichkeiten zusammengestrichen werden, was wiederum im Budget der Eigentümer hängen bleibt.

Nicht alle Immobilien steigen einfach gleich viel an Wert

In diesem Zusammenhang wird es immer wichtiger, gegen einen weit verbreiteten Irrglauben anzutreten. Viele Eigentümer und Erben glauben, nachdem sie grossflächigen Schlagzeilen in den Medien Glauben schenken, dass ihre Immobilie auch jedes Jahr genauso viele Prozentpunkte teurer werde, einfach allein aufgrund der die Existenz einer Immobilie. Doch dem ist zunehmend nicht einfach so, im Gegenteil, die Spreu trennt sich zunehmend vom Weizen: Zentrumsnahe, gut erschlossene, neu erstellte oder laufend gut unterhaltene Liegenschaften mit modernen Grundrissen und energetischen Einrichtungen (Heizung, Dämmung, Elektrifizierung etc.) gewinnen in der Tat fast automatisch an Wert. Das Gegenteil trifft jedoch im anderen Fall zu: schlecht erschlossene und ungenügend modernisierte Liegenschaften verlieren beschleunigt an Wert und werden vom Markt, von der Nachfrage und von Banken zunehmend ‚abgestraft‘. Eine langfristige Planung um Umsetzung wird und bleibt nun sogar verstärkt ratsam.

Zusammenfassung und Prognosen für 2026

Insgesamt bleibt der Schweizer Immobilienmarkt attraktiv und bietet Chancen für Käufer genauso wie auch für Verkäufer. Die Nachfrage nach guten Objekten in mittleren bis guten Lagen übertrifft das Angebot noch immer. Hingegen ist es zunehmend ratsam, Immobilien aktiv zu bewirtschaften. Eigentümer, welche ihre Immobilien vernachlässigen, riskieren zunehmend, einen Malus daraus ertragen zu müssen.

Zusammengefasst sehen wir für 2026 die folgenden Trends

  • Fortgesetztes Preiswachstum pro m2, wenn auch stärker differenziert.
  • Noch immer zu tiefe (Neu)Bautätigkeit – einzig kurzfristig (1-2 Jahre) angespornt durch Effekte aus der kommenden Abschaffung des Eigenmietwertes.
  • Weiter wachsende Einflussnahme und Mehrkosten aus regulatorischen Forderungen zur Nachhaltigkeit.
  • Veränderte Nachfrage durch demografische Veränderungen.
  • Verstärkung der Marktmacht der Banken.
  • Verstärkte Politisierung der Zinssätze.

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Redaktionelles: David & Yvette Zumsteg sind Gründer und Inhaber der Dalpont Immobilien GmbH. Beide blicken auf mehr als 25 Jahre persönliche Bau- und Immobilienpraxis zurück. Zusätzlich kann der VR Präsident als Experte für Energie & Infrastruktur in verschiedenen Unternehmen und Gemeinden auch im breiteren Kontext seine profunde Kenntnis rund um Bauen und Immobilien einbringen.

Shape

Immobilien News vom 23-12-2025: Dalpont publiziert sporadisch Wissenswertes zu Themen rund um Ihre Liegenschaft. Zum Jahresende stets einen Immobilien Ausblick für das kommende Jahr.

Der Immobilienmarkt in der Schweiz bleibt auch 2026 nachfragedominiert, wobei Einflüsse Gesamtwirtschaft, der -Demographie, der politischen Einflussnahme weiter zunehmen. Dies alles hat eine Bedeutung sowohl für Immobilien-Eigentümer als auch für Immobilien-Interessenten. Nachfolgend unsere wichtigste Analysen, Trends und Prognosen für den Schweizer Immobilienmarkt 2026.

In den meisten Regionen der Deutschschweiz konstant hohe Nachfrage

Die Schweiz ist bekannt für ihre wirtschaftliche und politische Stabilität. Hinzu kommt der weiter andauernde Nachfrageüberhang. Dies alles macht den Immobilienmarkt und den Wunsch nach einem Eigenheim grundsätzlich attraktiv. Die hohe Lebensqualität, die zuverlässige Infrastruktur, der starke Arbeitsmärkte und das hervorragende Bildungssystem werden auch weiterhin zu einer konstant hohen Nachfrage nach Immobilien führen. Diese Standortattraktivität führt weiterhin auch dazu, dass die Landesbevölkerung nicht nur über Geburten, sondern vor allem durch eine gleichbleibende Zuwanderung weiter mehr Wohnraum braucht und das Angebot in den meisten Regionen weiterhin nicht Schritt hält. Im Gegenteil, die geringe Zahl überhaupt noch erschwinglicher Objekte in den Zentren fördert eine Verlagerung der Knappheit in die Peripherie.  Dies hat zur Folge, dass auch dort die Immobilienpreise – genauso wie die Angebots- und Marktmieten weiter der Jahresteuerung steigen, wobei auch zunehmend in entlegeneren Agglomerationen der Wunsch nach noch bezahlbaren Eigenheimen immer schwieriger zu Erfüllen sein wird.

Mietpreise und Wohneigentum im Quervergleich

Die Mietpreise in der Schweiz sind im Vergleich zu vielen anderen europäischen Ländern sehr hoch, was den Erwerb von Wohneigentum attraktiv erscheinen liesse. Doch die sehr hohen Immobilienpreise erschweren den Zugang zu Wohneigentum zunehmend. Limitierende Faktoren bleiben neben den zumeist weiter steigenden Preise die zunehmend restriktiveren Bemessungs- und Finanzierungskriterien der Banken, insbesondere was die Tragbarkeit und die sogenannt harten Eigenmittel betrifft, dies sowieso für junge Familien und für Erstkäufer, zunehmend aber auch für Rentner.

Zinsen und Finanzierungsauflagen, d.h. die Macht der Banken, dominiert die Nachfrage

Die Zinspolitik der Schweizerischen Nationalbank (SNB) hat direkten Einfluss auf den Immobilienmarkt. Die historisch niedrigen Zinsen in den letzten Jahren haben Hypothekenfinanzierungen günstig gemacht, was die Nachfrage nach Immobilien noch weiter angekurbelt hatte. Die kurzfristigen Korrekturen, sprich die Erhöhungen der Leitzinse in den Jahren 2022 und 2023, haben zwar vor Überhitzungen gebremst, doch im langjährigen Vergleich seit dem 2. Weltkrieg waren Hypotheken fast nie so günstig wie seit 2015.

Das Zinsradar zeigt mittlerweile zwar wieder leicht nach oben. Denn die allgemeine Wirtschaftslage kombiniert mit der geldpolitischen Schuldenmacherei in den USA und in der EU müssten eigentlich die Inflation grossflächig über 2% treiben und dazu führen, dass sich auch (gesunde) Leitzzinsen in ähnliche Höhen bewegen – solches hätte jedoch ein brüskes Abwürgen der Konjunktur genauso wie eine gravierende Verteuerung der internationalen Staatsschulden zur Folge, was zunehmend zu einem politischen Interessenskonflikt führ und die Leitzinsen noch lange nach unten drücken dürfte.

Somit halten sich für die Zinsen in der Schweiz für 2026 diese teilweise widersprüchlichen Parameter die Waage und die Zinslast müsste recht stabil bleiben. Dem entgegen wirkt einzig der Trend, dass die inländischen Banken – getrieben von der marktbeherrschenden Stellung, durch den Wegfall der Credit Suisse sowie gestützt durch die verschärften Forderungen der Eidg. Finanzmarktaufsicht FINMA – ihre eigenen Margen und Gebühren Schritt für Schritt optimieren. So dürften sich die Konditionen für Hypothekarnehmer in fast allen Bonitäten und Laufzeiten verschlechtern, und dies ziemlich schnell um weitere 25-50 Basispunkte.  In Summe wird spürbar, dass die Banken diese Marktverhältnisse rigoros zu ihren eigenen Gunsten ausnutzen. Marktwertschätzungen werden einseitig und teils willkürlich nach unten gedrückt, Tragbarkeitskriterien nach oben geschraubt und dies alles mit dem Ziel, mehr Eigenmittel der Käufer zu erzwingen, geringere Eigenkapitalhinterlegungen für die Banken zu erwirken und so bessere Renditen für die Banken selber zu erzielen.

Ratsam ist es, dass Eigentümer genauso wie Interessend diese Entwicklungen genau beobachten. Vorbehalten bleiben darüber hinaus unbekannte Einzelverwerfungen, falls Wahlen, Kriege oder Krisen die Gesamtlage weiter destabilisieren.

Demografischer Wandel als schleichender Treiber für Veränderung

Der demografische Wandel entwickelt ebenfalls zunehmenden Einfluss auf den Immobilienmarkt. Die alternde Bevölkerung schafft eine erhöhte Nachfrage nach altersgerechtem Wohnen und barrierefreien Immobilien. Zudem wird erwartet, dass der Bedarf an Gesundheitsimmobilien, wie Pflegeheimen und betreutem Wohnen, zunehmen wird. Diese Entwicklung bietet Chancen aber auch Herausforderungen sowohl für Investitionen in neue Immobilien, vor allem aber auch für Erneuerungsinvestitionen in bestehende Liegenschaften.

Weiter erkennen wir auch eine situativ zunehmende Präferenz für flexible Wohnmodelle, wie z.B. Co-Living und temporäre Mietverträge, die insbesondere bei jungen Berufstätigen oder bei weniger zahlungskräftigen Interessenten beliebt sind, oder auch bei Personen, die sich nicht mehr auf Jahre geschweige denn Jahrzehnte an einen Arbeitgeber und daher genauso wenig an eine Liegenschaft binden möchten.

Nachhaltigkeit und Energieeffizienz als wachsende Einflussgrössen

Ein weiterer wichtiger Trend ist die zunehmende Bedeutung von Nachhaltigkeit und Energieeffizienz. Umweltfreundliche Bauweisen und Technologien gewinnen an Bedeutung, da sowohl Käufer als auch Investoren umweltbewusster werden. Die sogenannten Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich MuKEn werden zunehmend verschärft, was jegliches Bauen und Sanieren verteuert. Erschwerend hinzu kommen die Sparbemühungen von Bund und Kantonen, welche zwangsläufig dazu führen, dass energetische Förderprogramme und steuerliche Abzugmöglichkeiten zusammengestrichen werden, was wiederum im Budget der Eigentümer hängen bleibt.

Nicht alle Immobilien steigen einfach gleich viel an Wert

In diesem Zusammenhang wird es immer wichtiger, gegen einen weit verbreiteten Irrglauben anzutreten. Viele Eigentümer und Erben glauben, nachdem sie grossflächigen Schlagzeilen in den Medien Glauben schenken, dass ihre Immobilie auch jedes Jahr genauso viele Prozentpunkte teurer werde, einfach allein aufgrund der die Existenz einer Immobilie. Doch dem ist zunehmend nicht einfach so, im Gegenteil, die Spreu trennt sich zunehmend vom Weizen: Zentrumsnahe, gut erschlossene, neu erstellte oder laufend gut unterhaltene Liegenschaften mit modernen Grundrissen und energetischen Einrichtungen (Heizung, Dämmung, Elektrifizierung etc.) gewinnen in der Tat fast automatisch an Wert. Das Gegenteil trifft jedoch im anderen Fall zu: schlecht erschlossene und ungenügend modernisierte Liegenschaften verlieren beschleunigt an Wert und werden vom Markt, von der Nachfrage und von Banken zunehmend ‚abgestraft‘. Eine langfristige Planung um Umsetzung wird und bleibt nun sogar verstärkt ratsam.

Zusammenfassung und Prognosen für 2026

Insgesamt bleibt der Schweizer Immobilienmarkt attraktiv und bietet Chancen für Käufer genauso wie auch für Verkäufer. Die Nachfrage nach guten Objekten in mittleren bis guten Lagen übertrifft das Angebot noch immer. Hingegen ist es zunehmend ratsam, Immobilien aktiv zu bewirtschaften. Eigentümer, welche ihre Immobilien vernachlässigen, riskieren zunehmend, einen Malus daraus ertragen zu müssen.

Zusammengefasst sehen wir für 2026 die folgenden Trends

  • Fortgesetztes Preiswachstum pro m2, wenn auch stärker differenziert.
  • Noch immer zu tiefe (Neu)Bautätigkeit – einzig kurzfristig (1-2 Jahre) angespornt durch Effekte aus der kommenden Abschaffung des Eigenmietwertes.
  • Weiter wachsende Einflussnahme und Mehrkosten aus regulatorischen Forderungen zur Nachhaltigkeit.
  • Veränderte Nachfrage durch demografische Veränderungen.
  • Verstärkung der Marktmacht der Banken.
  • Verstärkte Politisierung der Zinssätze.

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Redaktionelles: David & Yvette Zumsteg sind Gründer und Inhaber der Dalpont Immobilien GmbH. Beide blicken auf mehr als 25 Jahre persönliche Bau- und Immobilienpraxis zurück. Zusätzlich kann der VR Präsident als Experte für Energie & Infrastruktur in verschiedenen Unternehmen und Gemeinden auch im breiteren Kontext seine profunde Kenntnis rund um Bauen und Immobilien einbringen.